Frankfurter Neue Presse 15.10.2014

Für Späße braucht es keine Worte

Bad Vilbel. Beim Kleinkunstcafé im Haus der Begegnung werden die Zuschauer von mehreren Künstlern unterhalten. Auf dem Programm stehen Clown-Comedy, Gesang und Musik.

…Beim Singer und Songwriter Chris Lauffs geht es eher ruhig zu. Er schreibe und singe seine Lieder in deutscher Sprache, „um Gefühle authentisch rüberzubringen“. Im Lied „Rouge oder Noir“ erzählt er eine traurige Geschichte aus der Welt der Spielcasinos von einem Spielsüchtigen, der die Spielerei immer weniger im Griff hat. „Mitternacht ist überschritten, du hängst noch immer am grünen Tuch, und niemand sagt, es ist genug. Um in der Szene zu bleiben, stellst du nur mit Geld etwas dar, und du lässt dich an den Spieltisch treiben, Rouge oder Noir“.

In einem weiteren Lied steht eine Frau im Mittelpunkt, die sich im männlich geprägten Rennsport-Milieu behauptet hat. Im Lied „Die letzten Giganten“ erzählt er vom „kalten Hauch des Ewigen Eises, von der Vergänglichkeit von Gletschern“, die ihn an die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins erinnere. „Spürst du, wie der Gletscher lebt, wie viel Kraft noch in ihm steckt?“…

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